Vom trockenen Auge sind viele Menschen betroffen. Verursacht wird es durch eine Verminderung der Tränenmenge oder durch eine veränderte Zusammensetzung des Tränenfilms. Die Benetzung des Auges funktioniert nicht mehr richtig.
Eine ausreichende Befeuchtung unserer Augen ist für ein beschwerdefreies Sehen unerlässlich. Der Tränenfilm besteht aus drei Schichten: Fett- und Schleimschicht und die eigentliche
Tränenflüssigkeit. Die Lidinnenseite, Bindehaut und Hornhaut werden befeuchtet.
Durch Blinzeln wird der Tränenfilm über das Auge verteilt und fließt über die Tränenkanälchen im Augenwinkel ab. Bildet sich zu wenig Tränenflüssigkeit, verändert sich die Zusammensetzung
des Tränenfilms und es kommt zu einem trockenen Auge.
Der Betroffene empfindet häufig ein Fremdkörpergefühl. Das Auge brennt, juckt oder ist lichtempfindlich. Auch müde bzw. geschwollene Augen können ein Symptom für ein trockenes Auge
sein.
Infolge der gestörten Benetzung kann es paradoxerweise auch zu Augentränen führen.
In erster Linie sollte man versuchen, die oben angeführten Ursachen auszuschalten. Da dies oft nicht möglich ist, besteht die Therapie aus einer symptomatischen Behandlung. Ihr Augenarzt kann Ihnen Tränenersatzmittel verschreiben.
Das trockene Auge stellt ein komplexes Krankheitsgebiet dar. Sowohl Therapie als auch die Diagnose sollte unbedingt durch einen Augenfacharzt erfolgen.